Propriozeptive / Sensomotorische Einlagen

Umschreibt die Reize auf die Sinnesorgane, die für die Wahrnehmung der Gelenkstellungen und Bewegungen sowie deren Orientierung zuständig sind. Ziel ist es Dysbalancen, Haltungsschäden über gezielte Reizpunkte auf den Muskelturnus und deren Reaktionszeiten positiv zu stimulieren. So wird das Gangbild über die gezielten Reize und Rückmeldungen der Afferenten (zum Gehirn führende Reize) und Efferenten (vom Gehirn weg führende Reize) so zu sagen neu programmiert. Hierdurch werden statische Haltungs- sowie dynamische Bewegungsprobleme über die Aktivierung des Muskelturnus positiv beeinflusst.

Herkömmlichen Einlagen korrigieren die Stellung der Gelenke und damit der Achsen ohne dabei die Muskeln gezielt zu aktivieren. Dies ist der grundlegende Unterschied zur sensomotorischen / propriozeptiven Einlagenversorgung.

Die meisten Probleme im Bewegungsapparat hängen mit einer massiv heruntergesetzten Muskelaktivität zusammen. Da wir hauptsächlich auf ebenen Wegen unterwegs sind (Straßen, befestigte Wege), unser Körper aber genau für das Gegenteil konzipiert ist, muss er bestimmte Ausgleichsbewegungen nicht mehr machen.

Besonders das leichte nach innen und außen kippen des Fußes macht das bestimmte Muskeln angespannt und entspannt werden, wodurch wir eine Stärkung der Muskeln erzielen. Sobald wir anfangen einen Muskel aktiv anzuspannen, reagieren auch weitere Muskeln. Diese Muskelketten wirken auf weitere Muskeln im Körper, wobei wir dann schon beim Thema Spiraldynamik wären. Dies sprengt aber hier den Rahmen

  1. Zehengreifer
  2. Pronation des 1. Mittelfußknochens
  3. Retrokapitale Anhebung
  4. Medialer Stimulationspunkt
  5. Lateraler Stimulationspunkt

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